02 | Soziale Kompetenzen
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Schulen sind Orte, an denen Bildung auf verschiedenen Ebenen stattfindet. Nicht nur können sich die Potenziale und Talente von Kindern und Jugendlichen dort am besten entfalten, wo sie in ein von Respekt, Wertschätzung und Freude am Wissen und Tun geprägtes Umfeld eingebettet sind.
Auch die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei den Kindern und Jugendlichen selbst ist ein wesentlicher Faktor für spätere Lebensqualität und für Erfolg sowohl im Berufs- als auch im Privatleben.
In Oberösterreich wird daher großer Wert darauf gelegt, Kompetenzen im Zeitalter der Bildungsstandards und Standardüberprüfungen nicht nur aus fachlichen Gesichtspunkten zu sehen, sondern auch die soziale Komponente stets im Blick zu behalten – diese beiden Perspektiven müssen als ebenbürtig gesehen werden. Damit das schulische Bildungssystem den Anforderungen der immer komplexer werdenden Welt und Gesellschaft gerecht werden kann, ist ein Zusammenspiel dieser beiden Sichtweisen unbedingt erforderlich.
Soziale Kompetenzen werden bekanntlich vorwiegend durch die Wirkung von Vorbildern erlernt. Hier spielen auch die Lehrer/innen eine wesentliche Rolle. Daher wurden in der von der Education Group durchgeführten EQ-Erhebung auch Daten zur sozialen Kompetenz erhoben. Bis zum Ende des Schuljahres 2013/14 beteiligten sich bereits mehr als die Hälfte der oberösterreichischen Hauptschulen und Neuen Mittelschulen an der Erhebung – insgesamt liegen Daten von über 14.000 Eltern und mehr als 17.500 Schüler/innen vor.